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Stand: 26 Feb. 2010
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- Gewichtsweste oder Gewichtsgurt-
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Gewichtsweste
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Welches Gewichtssystem ist das Beste um meine Fallrate zu erhöhen?
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Zur Zeit gibt es für RW, 2 unterschiedliche Freifallpositionen. Zum einen gibt es die nun schon seit vielen Jahren gebräuchliche Box-Position, welche sich hervorragend für den allgemeinen Gebrauch eignet und zum Anderen, die neuere, von Joe Trinko entwickelte Mantis Position. Hier handelt es sich um eine Freifallposition, die hauptsächlich für das Wettbewerbsformations- springen gedacht ist.
Eine Erhöhung der Fallrate wird im Prinzip bei der Box-Position mit einer Gewichtsweste und bei der Mantis-Position mit einem Gewichtsgurt erzielt.
Dennoch gibt es bei der Wahl des jeweiligen Gewichtssystem wichtige Punkte zu beachten und darum haben wir nachfolgend einige Hinweise zur Verdeutlichung aufgeführt.
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Meine Freifallhaltung ist die „Box-Position“
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Um die Fallrate in der Box-Position zu erhöhen, wird normalerweise „gearched“ : es wird ein Hohlkreuz gemacht. Dabei richten sich der Oberkörper und die Oberschenkel auf. Der Oberkörper wird vom anströmenden Wind in der horizontale Ebene nach hinten gedrückt und bei den Oberschenkeln passiert das Gleiche jedoch drückt hier der anströmende Wind den Körper nach vorne
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Das Endresultat ist, dass man zwar eine höhere Fallrate senkrecht nach unten hat, jedoch das Vorwärtsfliegen dabei erheblich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht wird, weil die Oberschenkel schon zusammen mit den Unterschenkeln nahezu gestreckt sind. Werden jetzt die Beine ins gesamt etwas nach unten gedrückt, wird man zwar vorwärts fliegen, aber zwangsläufig auch langsamer fallen. Auch hat man keine Reserven mehr um die Fallrate kurzfristig noch mal zu erhöhen
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In dem man jetzt Gewichte im Brustbereich, also mit einer Gewichtsweste, anbringt, kommt der Oberkörper nach unten und somit wird die horizontal Kraft nach hinten reduziert. Würde man seine Beine nicht wieder zurück bringen in die normale Box-Position, dann würde man sich vorwärts bewegen.
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Man hat jetzt eine höhere Fallrate ohne dabei die ursprüngliche Box-Position aufgegeben zu haben.
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Meine Freifallhaltung ist die „MANTIS-Position“
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Bei der Mantis Position will man mit seinem Oberkörper auf einem Art von Luftball liegen und damit man nicht rückwärts rutscht, sollten die Arme auf der anderen Seite dieses “Luftballes“ liegen Eine Position auf so einem „Luftball“ ist recht unstabil. Kann man aber damit umgehen, dann werden z.B. die Drehbewegungen um ein vielfaches schneller als bei der herkömmlichen Box-Position.
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Also ist hier, im Gegensatz zu der Box-Position die erste Priorität: Oberkörper hoch und Arme auf der anderen Seite des „Luftballes”. Um jetzt die Fallrate zu erhöhen, ohne dabei die Lage des Körpers zu verändern, sollten Gewichte im Bauchbereicht (Schwerpunkt) angebracht werden, also einen Gewichtsgurt. Wenn diese Gewichte genau am vorherigen Schwerpunkt angebracht werden, fällt man weiterhin senkrecht zur Erde, allerdings jetzt mit einer höheren Fallrate.
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Dies war jetzt die Theorie und zum Glück auch vielfach die Praxis. Dennoch gibt es Fälle wo sich die Situation genau anders herum darstellt. Vielfach benötigen große und gleichzeitig leichte Springer, eher eine Gewichtsweste und dies auch wenn die Mantis-Position geflogen werden soll. Als Resümee kann man somit sagen, dass bevor man sich für das eine oder das andere Gewichtssystem entscheidet, man sich am Besten zuerst informieren sollte welches System nun letztendlich das richtige für einen sein könnte. Sich einfach gedankenlos den jeweils neuesten Strömungen anzuschließen, ist somit nicht zu empfehlen.
Zuerst sollte man sich jedoch im klaren sein, welche Freifallposition man einnehmen will. Gespräche mit erfahrenen Springern, sowie Probesprünge mit den verschiedenen Gewichtssystemen, sind sehr zu empfehlen.
Wir sind gerne bei der Wahl des richtigen Systems behilflich.
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